VITALE  GEMEINDE

Erfahrungen der Diözese Wien

Die Erzdiözese Wien hat mit Advent 2015 das gesamte Diözesangebiet in „Entwicklungsräume“ eingeteilt. Das sind jeweils mehrere Pfarren, die in Zukunft zusammenarbeiten sollen und einen gemeinsamen Raum bilden. Das soll aber keine rein strukturelle Maßnahme sein, sondern die Menschen dort auch ermuntern, ihren Raum als „Raum der Mission“ (Hirtenbrief Kardinal Schönborn) zu verstehen.
Zur Unterstützung werden unter anderem Klausuren zum Thema „Vitale Gemeinden“ angeboten. Kardinal Schönborn schreibt in seinem Hirtenbrief: „Ich bitte Sie, diese Sieben Merkmale Vitaler Gemeinden auf allen Ebenen eurer Pfarren und Gemeinden im Entwicklungsraum zu bearbeiten und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten.“

Am Samstag, 11. Juni 2016 fand in Wien-Stadlau sozusagen eine „Pilot-Klausur“ statt: Als erster nutzte dieser Entwicklungsraum dieses Angebot des Pastoralamtes im Rahmen der Basisbegleitung. Bei dem Treffen der drei Pfarrgemeinderäte wurde Bibel geteilt, gebetet und gesungen: Das Lied „Lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn“ stand am Beginn und am Ende der Veranstaltung, und zwar indem jede Pfarre als eine Stimme in den Kanon einstimmte. Ein Symbol für die Zusammenarbeit: wir müssen nicht alle das gleiche gleichzeitig singen, aber insgesamt gibt es einen Zusammenklang!
In der Beschäftigung mit den „Sieben Merkmalen vitaler Gemeinden“, dem Hauptpunkt der Klausur, gelang es gut, die Eigenständigkeit der einzelnen Gemeinden darzustellen und gleichzeitig das Gemeinsame in den Blick zu nehmen. Mit der Frage am Schluss „Wofür brenne ich?“ war es auch möglich, alle Überlegungen und Gedanken wieder „ins Herz zu bekommen“. Doch dieser Tag ist nicht das Ende der gemeinsamen Weges: Fortsetzung folgt.

 Links:

Für Rückfragen: Mag. Markus Pories, Referat für pastorale Strukturentwicklung ERdiözese Wien